Was sind stabile Währungen und wie kannst du tauschen?

Was sind stabile Währungen und wie kannst du tauschen?

Wenn du dein Geld in einer anderen Währung investieren möchtest, dann solltest du in stabile Währungen investieren. Doch welche Währung ist das?

Aufgrund der Geldpolitik der EZB steht der Euro auf wackligen Füßen, das Bankensystem verändert sich rasant und die Inflation steigt. In welcher Währung solltest du also dein Geld sichern, halten oder anlegen?

Stabile Währungen in Europa

Wenn du auf der Suche nach einer stabilen Währung bist, ist es ratsam, den eigenen Blick weltweit auszurichten. Doch fangen wir in der unmittelbaren Nachbarschaft an und schauen nach Europa.

Schweizer Franken (CHF) – Währung in der Schweiz und in Liechtenstein

Liechtenstein und die Schweiz haben ein intelligentes Bankensystem, sodass der Schweizer Franken als sichere Währung überzeugt.

Die Schweiz gilt seit eh und je als sicherer Hafen für die Geldanlage, denn die Stabilität der Währung zeigt sich konstant. Die Schweiz hat eine niedrige Staatsverschuldung, die keine starken Schwankungen zeigt. In Liechtenstein kennt man eine Staatsverschuldung gar nicht.

stabile Währungen in Skandinavien – Norwegische Krone (NOK) und Schwedische Krone (SEK)

Die skandinavische Währung zählt zu den stabilen Währungen. Dabei gibt es im hohen Norden gar kein einheitliches Geld. Die norwegische Krone ist völlig losgelöst von der schwedischen Krone. Allerdings haben beide gesetzlichen Zahlungsmittel eines gemeinsam: Die sind stabil!

Norwegen und Schweden sind Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraumes, Schweden ist sogar Mitglied der Europäischen Union.

Norwegen fährt einen ganz interessanten Kurs: Das Land hat zwar Staatsschulden, aber keine Nettoverschuldung. Demzufolge hat Norwegen mehr Reserven als Außenstände. Das mag sicher an den Ölreserven und der Außenpolitik liegen. Zudem beteiligt sich Norwegen nicht am Euro. Die Investitionen des Landes können sich sehen lassen, denn der norwegische Staatsfonds ist einer der wertvollsten Anlagen, die es weltweit gibt.

Der skandinavische Nachbar Schweden hat seine Staatsverschuldung kontinuierlich abgebaut und achtet sehr auf die Stabilität der eigenen Währung. Damit ist die schwedische Krone ebenfalls eine stabile Währung.

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Britische Pfund Sterling (GBP)

Das britische Pfund Sterling gilt als stabile Währung und ist das offizielle Zahlungsmittel in Großbritannien und Nordirland. London zählt zu den bedeutenden Finanzmetropolen weltweit. Das eigentliche Zentrum des internationalen Kapitalmarktes befindet sich genau genommen in der City of London, was keinesfalls mit der Stadt London verwechselt werden darf. Die City of London befindet sich mitten in Englands Hauptstadt und ist eine exterritoriale Zone. Der „Stadtbezirk“ verwaltet sich komplett selbst und darf auch von der Queen nur im Rahmen eines Staatsbesuches betreten werden. Die City of London macht also, was sie will.

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So wundert es nicht, dass die bekannten Fintechs wie Revolut und Curve ihren Ursprung in Großbritannien haben. Das britische Pfund zählt nach wie vor als bekannte und sichere Währung. Die Steueroase Isle of Man hat zwar eine eigene Währung (Isle of Man Pfund – IMP), diese ist aber direkt und 1 zu 1 an das GBP gekoppelt.

Sichere Währungen in Asien

Asien ist die Weltwirtschaft betreffend nicht zu unterschätzen. Dort tummeln sich die Finanzmärkte in Hongkong, Singapur, China und Japan. Sichere Häfen finden wir in Japan und in Singapur.

Japanischer Yen (JPY) – trotz hoher Schulden viel Gold

Der japanische Yen gilt als eine der beliebtesten Währungen weltweit. Der Umrechnungskurs ist ein wenig erschreckend, der japanische Yen ist gegenüber dem Euro und dem USD schwach. Allerdings ist er stabil, weil die Japaner genauestens auf eine stabile Währung achten. Außerdem handelt es sich um eine der am meisten gehandelten Währungen der Welt. Die Stabilität macht den japanischen Yen zu einer sicheren Währung. Japan hat eine der höchsten Staatsverschuldungen der Welt. Dem steht allerdings eine enorme Wirtschaftskraft entgegen.

Singapur Dollar (SGD) – eine der stabilen Währungen Asiens

Asien beherbergt einige riesige Banken, welche den internationalen Finanzmarkt steuern. So sitzt dort die HSBC Bank, welche einer der systemrelevanten Banken darstellt und als „to big to fail“ eingestuft ist. Unabhängig davon, ist Singapur eine Metropole, welche eine sehr bedeutende Rolle im asiatischen Raum einnimmt.

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Umso wichtiger ist es, den Singapur-Dollar als stabile Währung in Betracht zu ziehen. Singapur legt viel Wert auf die Stabilität der eigenen Währung, welche durch die Monetary Authority of Singapore nachjustiert werden kann.

Der Zugang zum asiatischen Markt ist ein Sprungbrett in einen riesigen Wirtschaftsraum. Sofern du Aktien in Singapur erwirbst, bist du vor den Quellensteuern sicher, weil der Stadtstaat keine erhebt.

Nordamerika – Mit dem Dollar aus den USA und Kanada kann man nichts falsch machen

Der USD dient schon ewig als Leitwährung. Bis in die 70er-Jahre war der US-Dollar direkt an Geldreserven gekoppelt. Der Ölpreis wurde prinzipiell in der amerikanischen Währung angegeben. Kanada ist ein recht ruhiges Land, in welchem viele Auswanderer einen sicheren Ort suchen. Wie sieht es mit den Währungen aus?

Der US-Dollar (USD) als Leitwährung

Der US-Dollar nimmt schon Jahrzehnte eine zentrale Rolle als Leitwährung ein und ist damit eine sehr stabile Währung. Leider ist der US-Dollar genau wie der Euro nicht mehr von Goldreserven gedeckt, aber es handelt sich um die am meisten benutzte Währung weltweit. Der US-Dollar gilt nach wie vor als Maß aller Dinge, sodass selbst der Ölpreis an ihn gekoppelt ist. Das Steuerparadies Panama hat zwar eine eigene Währung, den Balboa, allerdings ist dieser direkt an den Kurs des US-Dollar gekoppelt.

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Der US-Dollar ist eine der Währungen, die seit je her am leichtesten zugänglich ist.

Kanadischer Dollar (CAD) als eine der stabilen Währungen Amerikas

Kanada verfolgt eine eigene Politik und ist rege am amerikanischen Wirtschaftsgeschehen beteiligt.

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Dennoch hat Kanada eine eigene Währung, sodass der kanadische Dollar zu den sicheren Währungen zählt. Das politische System und auch die kanadische Außenpolitik sind, im Vergleich zu anderen Ländern, stabil.

Kanada ist ein vermögendes Land, welches über wertvolle Bodenschätze verfügt. Es sind genau diese Bodenschätze, die immer gebraucht werden. Deswegen lohnt es sich, ein stabiles Portfolio mit kanadischen Werten aufzubauen.

Australien und Neuseeland – Ozeanien als Zufluchtsort für das Kapital

Australien und Neuseeland sind nicht nur für Auswanderer ein schönes Ziel, sondern auch eine sichere Anlagequelle für die Kohle.

Australischer Dollar (AUD) – stabil wie die Politik

Australien verfolgt eine Politik, von der wir uns in Europa eine Scheibe abschneiden können. (Leider hat sich die Corona-Politik des Jahres 2021 als Fegefeuer der sozialen Stabilität entpuppt, weswegen wir diesen Punkt gern außer Acht lassen würden). Dennoch gilt der australische Dollar als interessante Devise, um die liquiden Mittel abzusichern.

So stabil wie die Politik ist auch die niedrige Arbeitslosenquote.

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Der australische Dollar ist eine sehr beliebte Währung, was sicherlich zu seiner Stabilität beiträgt. Als bedeutende Rohstofflieferant punktet das Land mit einer stabilen Wirtschaft, wenn auch die Staatsverschuldung recht hoch ist.

Neuseeland-Dollar (NZD) – Kiwiwährung

Der Neuseeland-Dollar wird auch als „Kiwi“ bezeichnet. Auf der 1-Dollar-Münze ist nämlich der Kiwi als Vogel abgebildet.

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Wie auch der USD ist der Neuseeland-Dollar eng an den Ölpreis und andere Rohstoffe gebunden. So gilt er weiterhin als eine der stabile Währungen der Welt.

Grundsätzlich ist es eine hervorragende Idee, in Wertpapiere der Inseln zu investieren. Neuseeland bietet exzellente Möglichkeiten, sichere Anlagen mit stabilen Dividenden zu tätigen.

Wie kannst du dein Geld in stabile Währungen tauschen?

Neben dem klassischen Tausch von Bargeld stehen dir schon länger sehr moderne Möglichkeiten zur Verfügung. In der Regel ist der Wechsel bei der Hausbank am teuersten. Das liegt daran, dass entweder die Wechselkurse schlecht sind, oder hohe Gebühren erhoben werden. Gott sei Dank gibt es die FinTechs wie Revolut und Wise. Damit kannst du deine Euros bequem, schnell und günstig in andere Währungen umtauschen. Diese stehen dir dann jederzeit zur Verfügung. Wise hat den Vorteil, dass du für die folgenden Währungen lokale Bankverbindungen erhältst:

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Wise hält die Kundengelder getrennt von den eigenen Moneten auf eigenständigen Konten. Diese werden von regionalen Banken geführt. Revolut bietet dir diese Möglichkeit der lokalen Konten zwar nicht, aber einen besseren Umrechnungskurs bei kleinen Beträgen.

Interessant ist, dass du mit dem kostenlosen Fremdwährungskonto von Wise, lokale Bankverbindungen in den folgenden Ländern bekommst, in denen die stabile Währungen liegen. Das sind im Einzelnen:

Es ist also gar nicht so schwer, das eigene Portfolio in fremden Währungen aufzubauen und den Geldverlust durch einen inflationären Euro vorzubeugen.

Möchtest du nicht nur Devisen kaufen, sondern dein Geld investieren, dann solltest du dir anschauen, wie du in australische Aktien, Neuseeland Aktien, kanadische Aktien oder in Wertanlagen aus Singapur investierst.

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